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Lessons of pain – History-Torture

Posted by admin on 8. September 2009 – 08:40

History-Torture

Lessons of pain – HT212

Am Anfang der Ausbildung wurde der Lehrling selbst mit den verschiedensten Torturen bekannt gemacht, so daß er eine bessere Einschätzung über den Wirkungsgrad des Instrumentariums hatte.

Bei unserer kleinen Geschichte hatte das Mädchen die Scharfrichterei geerbt und will sie mit ihrem Liebsten weiterführen. Weibliche Inhaber der Scharfrichterei mußten zwar selbst nicht richten (d.h. die Todesstrafe ausführen), konnten aber die Tortur mit den Stockknechten durchführen und das Ausstreichen mit Ruten und Peitschen vollziehen.

Auch war es mancherorts üblich, daß bei weiblichen “Malefikanten” die Frau des Scharfrichters die Tortur übernehmen mußte, um die Sittlichkeit zu wahren.

Nun hatten die Beiden beschlossen, in der Torturkammer ihres Ausbilders ein Schäferstündchen abzuhalten, wovon der Meister im ersten Augenblick nicht begeistert war. Trotzdem nutzte er die Gelegenheit, beiden das Fell gründlich zu gerben.

Dabei lernten die beiden als erste Erkenntnis, daß Lust und Schmerz kombiniert zu einer erheblich höheren Belastbarkeit führt, die wiederum der Börse des Scharfrichters zugutekam, da er mancherorts für jede Verrichtung einzeln bezahlt wurde.

Er hatte also oft gar kein Interesse an einem schnellen Geständnis, denn er bekam zum Beispiel für ein erstes Ausstreichen mit je vierundzwanzig Streichen einen halben Schilling was seinen Lebensunterhalt für eine Woche sicherte.

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